Auch beim dritten Fördercall ist der „Made-in-Europe“-Bonus wieder verfügbar. Die Auswertung des zweiten Fördercalls zeigt eine stark steigende Nachfrage nach Speichern.
In über 20 Prozent der Förderanträge im zweiten Call wurde zusätzlich ein Bonus für europäische Photovoltaikmodule beantragt.
Am Mittwoch, dem 8. Oktober, startet der dritte Fördercall für Photovoltaik. Auch dieses Mal kann der „Made-in-Europe“-Bonus beantragt werden, der eine zusätzliche Investitionsförderung von jeweils 10 Prozent gewährt, wenn in Europa hergestellte Komponenten wie Photovoltaikmodule, Wechselrichter und Stromspeicher verwendet werden.
Zwischen dem ersten und dem zweiten Fördercall ist die Nachfrage nach Speichern deutlich gestiegen. Während im ersten Call rund 5.200 Anträge eingingen, erhöhte sich die Zahl im zweiten Call auf etwa 8.800. Die installierte Photovoltaik-Leistung lag beim ersten Call bei circa 192.000 kWp und verringerte sich im zweiten Call leicht auf etwa 182.000 kWp. Gleichzeitig stieg die Speicherkapazität von rund 124.000 kWh im ersten Call auf etwa 175.000 kWh im zweiten Call an. Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende Bedeutung von Speichern für ein zuverlässiges und effizientes Energiesystem sowie deren zentrale Rolle für den Erfolg der Energiewende.