Preistreiber: Strom, Gastronomie und Nahrungsmittel

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Inflation im August 2025 bei 4,1 %. Preistreiber: Strom, Gastronomie und Nahrungsmittel

Die Inflation lag im August 2025 bei 4,1 %. Besonders stark steigen die Preise in den Bereichen Gastronomie, Strom und Nahrungsmittel. Im August 2025 erreichte die Inflationsrate in Österreich 4,1 Prozent, basierend auf den aktuellen Daten von Statistik Austria. Die Preissteigerungen wurden weiterhin hauptsächlich durch die Bereiche Gastronomie, Strom und Nahrungsmittel getragen. Die höchsten Preissteigerungen verzeichneten Wohnen, Wasser und Energie.

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Der Verbraucherpreisindex zeigte eine deutliche Zunahme, wobei insbesondere die Kosten für Wohnung, Wasser und Energie eine wichtige Rolle spielten. Innerhalb dieses Sektors stiegen die Preise für Energie aufgrund gestiegener Rohstoffkosten und erhöhter Netzentgelte merklich an. Auch die Ausgaben für Wasser und Wohnraum trugen zur Gesamtentwicklung bei, wenn auch in geringerem Umfang.

Diese Faktoren führten insgesamt zu einer anhaltend hohen Inflationsrate, die im Vergleich zum Vormonat stabil blieb. Die Analyse verdeutlicht, dass die Preisentwicklung in Österreich weiterhin von spezifischen Kostensteigerungen in den Bereichen Energieversorgung und Konsumdienstleistungen geprägt ist.

Preistreiber: Strom, Gastronomie und Nahrungsmittel

Grafik: © APA – Quelle: Statistik-Austria – August-2025

Höhere Preise für Energie aufgrund gestiegener Rohstoffkosten und erhöhter Netzentgelte

Zusätzlich zeigen die Daten, dass trotz der hohen Inflationsrate einzelne Waren- und Dienstleistungsgruppen unterschiedliche Preisentwicklungen aufweisen. Während die Preise für Strom, Gastronomie und Nahrungsmittel weiterhin überdurchschnittlich steigen, bleiben andere Bereiche wie Verkehr und Bekleidung relativ stabil oder verzeichnen nur moderate Zuwächse.

Die anhaltenden Preissteigerungen in den genannten Hauptsektoren wirken sich direkt auf die Kaufkraft der Verbraucher aus und stellen insbesondere Haushalte mit geringem Einkommen vor größere finanzielle Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund betont Statistik Austria die Bedeutung einer kontinuierlichen Beobachtung der Preisentwicklung, um rechtzeitig auf wirtschaftliche Veränderungen reagieren zu können.

Insgesamt verdeutlichen die aktuellen Zahlen, dass die Inflationsdynamik in Österreich im August 2025 vor allem durch externe Faktoren wie Energiepreise sowie durch die Nachfrage im Dienstleistungssektor bestimmt wird. Eine nachhaltige Entspannung der Preisentwicklung hängt daher maßgeblich von der Stabilisierung der Energiemärkte und einer ausgewogenen Konsumnachfrage ab.

Pressemitteilung der Statistik Austria als PDF >

Die höchsten Preissteigerungen verzeichneten die Bereiche Wohnen, Wasser und Energie.
Im Bereich Wohnen, Wasser und Energie fiel mit einem Anstieg von 6,1 Prozent der größte Beitrag zur Preisentwicklung an. Besonders stark erhöhten sich die Strompreise, die innerhalb eines Jahres um 37,2 Prozent zunahmen. Zudem stiegen die Mieten um 4,4 Prozent, während die Preise für Heizöl, feste Brennstoffe und Gas leicht rückläufig waren und somit dämpfend auf die Gesamtkosten wirkten.